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Tiefenbach eröffnet Skulpturenweg

gebhard1 Ludwig Gebhard arbeitet an einer Skulptur; Foto: Kulturreferat Landkreis Cham
Am Samstag wurde in der Ortsmitte von Tiefenbach ein Skulpturenweg mit Arbeiten von Ludwig Gebhard eröffnet, der künftig ganzjährig begehbar ist. In einem um 1900 im Heimatstil errichteten Schulgebäude, in der sogenannten "Alten Schule", hatte die Gemeinde Tiefenbach im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit dem in Tiefenbach geborenen Künstler Ludwig Gebhard ein Museum seiner Arbeiten eingerichtet. 

Gebhard (1933-2007) zählt vor allem mit seinen farbigen Linolschnitten zu den führenden Druckgrafikern der zeitgenössischen Kunst. Ludwig Gebhard studierte als Meisterschüler von Professor Ernst Geitlinger an der Akademie der Bildenden Künste in München. Durch seine innovative Bild- und Formensprache verschaffte er sich internationale Anerkennung, die durch die Präsenz seiner Werke in öffentlichen Sammlungen (Pinakothek der Moderne, München, Albertina, Wien, Kupferstichmuseum, Basel etc.) belegt wird. In der Schausammlung des Museums in Tiefenbach sind farbige Linolschnitte, Radierungen und Plastiken Gebhards sowie textile Arbeiten nach seinen Entwürfen zu sehen. Träger des Museums ist die Gemeinde Tiefenbach.

Neben Zeichnung, Druckgrafik, Malerei sowie Schmuck- und Textildesign befasste Gebhard sich auch intensiv mit plastischem Arbeiten. Auf Anregung von Konradine Gebhard wurde die Gestaltung eines Skulpturenwegs im Umfeld des Museums ins Auge gefasst.


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So können ab Mai 2019 dank einer großzügigen Schenkung von Konradine Gebhard 13 Skulpturen aus dem Nachlass des Grafikers, Malers und Bildhauers entlang des Weges von der Katholischen Pfarrkirche St. Vitus hinauf zur Alten Schule präsentiert werden. Der mit großzügiger Unterstützung von LEADER geschaffene Skulpturenweg Ludwig Gebhard ergänzt somit das im Jahr 2000 eingerichtete Museum in der Alten Schule. Damit ist das Werk Ludwig Gebhards auch im Außenraum Tiefenbachs sozusagen rund um die Uhr präsent. 

Die Skulptur “Kopf “ von Ludwig Gebhard
Heute ist die Alte Schule in Tiefenbach DAS Kulturzentrum Tiefenbachs. Die Gemeinde legt einen Schwerpunkt auf Kulturarbeit und versteht ein breites kulturelles Angebot als herausragendes Merkmal für ihre Arbeit. Im historischen Schulgebäude ist das Museum Gebhard mit Schausammlung und Sonderausstellungsflächen zu besichtigen, im Anbau befindet sich das Historische Archiv der Gemeinde, ehrenamtlich mit großem Engagement aufgebaut und geführt, und der Rats-Sitzungssaal. Der neu gestalteten Freibereich dient Tiefenbacher Vereinen, unter anderem der Theatergruppe, als Quartier für ihre Aktivitäten. Die ehemalige Turnhalle ist jetzt der Theatersaal „Spaßettl", die früheren Schulräume beherbergen verschiedene Vereine, u.a. die Gartenkrümel und die Klöppelstube des Arbeitskreises Spitzenklöppeln. Auch das Depot des zweiten Tiefenbacher Museums, des Museums Ehemalige Klöppelschule, befindet sich hier.
Das Museum von Ludwig Gebhard

Ziel der Kulturarbeit der Gemeinde ist die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum, sie soll dazu beitragen, für die Menschen aller Altersstufen den ländlichen Raum als attraktiven eigenständigen Lebensraum zu bewahren und nachhaltig weiterzuentwickeln. Kultur ist auch als weicher Standortfaktor zu verstehen. Die Bereitstellung kultureller Angebote für die Bevölkerung sowie Angebote zur Teilhabe an Kunst und Kultur dient dazu. Das LEADER-Programm mit seinen Zielsetzungen für den ländlichen Raum ist der Gemeinde dabei eine große Hilfe.

Skulpturenweg und Museum Ludwig Gebhard

Hauptstraße 23

93464 Tiefenbach

Tel. 09673/92210

www.tiefenbach-opf.de

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