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Erste Streiks auf den Truppenübungsplätzen in der Oberpfalz

Warnstreik_Graf_Ranges Warnstreik der Schießbahnbeschäftigten aus Grafenwöhr; Fotos von ver.di, Alexander Gröbner

Nach dem enttäuschenden Auftakt der Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten an den US-Truppenübungsplätzen kam es zu ersten Arbeitsniederlegungen und Aktionen. Dies führte in der Oberpfalz zu Beeinträchtigungen des Schießbetriebes und der Personenbeförderung in Grafenwöhr und Vilseck.

„Es zeigt sich: Ohne die Beschäftigten geht es nicht – und diese gute Arbeit verdient auch ein gutes Angebot in der nächsten Verhandlungsrunde", erläutert ver.di-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. Auch in Rheinland-Pfalz und Hessen kam es zu ersten Aktionen an den dortigen Stützpunkten.


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Für die bundesweit rund 11.000 zivilen Beschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften, davon rund 3.000 in Bayern, ist die erste Verhandlungsrunde am 1. Oktober in Frankfurt am Main ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeberseite legte der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kein Angebot vor. 

In Bayern sind Beschäftigte an den Standorten in Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Ansbach, Illesheim, Garmisch-Partenkirchen und Sonthofen/Oberstdorf betroffen. 

ver.di fordert Lohn- bzw. Gehaltserhöhung im Volumen von sechs Prozent sowie die Erhöhung aller Einkommen auf mindestens 2.000 Euro und signifikante Verbesserungen bei den Einstiegsgehältern und Auszubildenden, mit dem Ziel, die zahlreichen offenen Stellen zu füllen und die damit einhergehende Mehrbelastung für die Beschäftigten abzubauen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24.10. und 25.10. in Berlin statt. 

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