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Brände: Polizei nimmt Tatverdächtige fest

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Weiden/NeustadtWN. Fünf Brände und rund 600.000 Euro Sachschaden – Der Oberpfälzer Polizei gelingt eine Festnahme zu der vermeintlichen Brandstifterserie. Zwei Tatverdächtige wurden in den frühen Morgenstunden des Freitags, 01.11.2019, in Gewahrsam genommen.

Mehrere Brände, für die die Festgenommenen als Verursacher in Betracht kommen, beunruhigten die Bevölkerung in der nördlichen Oberpfalz. Durch intensive polizeiliche Zusammenarbeit und Ermittlungen der Kriminalpolizei Weiden mit Beteiligung der Staatsanwaltschaft Weiden, gelang es durch sichtbare, aber auch nicht wahrnehmbare Maßnahmen in der Halloweennacht zwei Tatverdächtige festzunehmen.

Für das Duo im Alter von 18 und 19 Jahren aus dem Großraum Weiden, klickten gegen 01:15 Uhr die Handschellen. Zuvor versuchten die „Zündler" in Pirk – Pischeldorf bei einem landwirtschaftlichen Anwesen Strohballen zu entzünden.


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Die entstandenen Flammen sind von den schnell vor Ort befindlichen Polizisten eingedämmt und schließlich von der Feuerwehr final gelöscht worden. Ein größerer Schaden konnte durch die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhindert werden.

Die beiden jungen Männer kommen für weitere fünf Brände als Verantwortliche in Betracht:

Am 27.09.2019 brannten Heu und Pellets auf einer Wiese im Weidener Ortsteil Moosbürg, am 07.10.2019 brannte ein landwirtschaftlicher Unterstand mit einem Anhänger und 300 Strohballen in Luhe-Wildenau/Unterwildenau. In den frühen Morgenstunden des 30.10.2019 wurden rund 70 Strohballen in Schirmitz entzündet und weiter brannte in Weiden/Rothenstadt eine Scheune nieder. 

In den Nachtstunden des gleichen Tages fielen schließlich eine Stallung und ein Nebengebäude in Luhe-Wildenau/Grünau den Flammen zum Opfer.Menschen oder Tiere sind dabei nicht zu Schaden gekommen, jedoch beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf über 600.000 Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden werden die beiden in Gewahrsam befindlichen Männer einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über den weiteren Verbleib der Tatverdächtigen entscheiden wird.

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