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nen-gms-Grundschultreffen Foto von Monika Steffens

Klassentreffen des Geburtsjahrgangs 1968/1969

2 Minuten Lesezeit (315 Worte)

40 Jahre nach ihrem Ausscheiden aus der Grundschule trafen sich die ehemaligen Neunburger Schüler des Geburtsjahrgangs 1968/1969 zum ersten Mal in „großer Runde" wieder.

Das Treffen begann mit einer Führung durch die Grundschule, an der Ledererstraße, durch Lehrerin Petra Scharf. Die ehemaligen Schüler waren beeindruckt von den Umbaumaßnahmen, die in den letzten Jahren stattgefunden haben. Bis auf die Außenfassade des Gebäudes erinnerte sie nur noch der mit historischen Wandgemälden versehene alte Treppenaufgang an vergangene Grundschulzeiten.


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Nach einer Kaffee-Pause zelebrierte Stadtpfarrer Stefan Wagner in der St. Josefskirche einen Gottesdienst. Mit einer kleinen Schultüte in der Hand erinnerte er die ehemaligen Schüler in seiner Ansprache an deren Einschulung. Außerdem gedachte er namentlich der verstorbenen Mitschüler und Lehrer. Der Gottesdienst wurde von einem Klarinettentrio, bestehend aus Veronika Falk, Thomas Rettelbach und Hans Schöberl, musikalisch abwechslungsreich umrahmt. So erklangen ein Mozart-Menuett, eine irische Weise und ein Volksmusik-Stück aus Oberbayern. Musikalischer Höhepunkt des Gottesdienstes war aber das von dem Mitschüler Thomas Spott komponierte, sehr ruhige Stück „È il no", das nach seinem Verklingen spontanen Applaus aufbranden ließ. Hierbei begleitete Organist Hans Bock die drei Klarinettisten an der Orgel. Auch bei dem von allen Schülern gesungenen Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen" sorgte Hans Bock für die passende musikalische Untermalung. Mit süßen „Mozart-Herzln" bedankte sich Thomas Rettelbach deshalb bei Hans Bock, Hans Schöberl und Pfarrer Wagner für ihre Mitwirkung am Gottesdienst.

Anschließend trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Beisammensein im „Panorama-Hotel am See" in Gütenland. Hierzu waren erfreulicherweise alle vier noch lebenden Klassenlehrer gekommen: Frau Reimer, Frau Brunner, Herr Hoffmann und Schwester Juliane Tändler. Schwester Juliane war sogar extra aus Dorfen angereist. Auch einige der etwa 40 anwesenden Schüler hatten weite Wege auf sich genommen, z.B. aus dem östlichen Tschechien, aus der Schweiz und aus Nordrhein-Westfalen. Die letzten Teilnehmer verließen Gütenland erst in den frühen Morgenstunden – und alle waren sich darin einig, dass ein derartiges Klassentreffen unbedingt wiederholt werden müsste.

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