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Seniorin (89) war bereits mit Schnee bedeckt, als die Retter sie fanden

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Sulzbach-Rosenberg. Der Albtraum jeder Pflegekraft in einem Seniorenheim bei der momentan herrschenden Witterung: Ein Bewohner, der sich evtl. verwirrt und unzureichend gekleidet selbständig macht. Am Dienstag gegen 19 Uhr fiel in einer Einrichtung in der Herzogstadt auf, dass eine 89-Jährige verschwunden war. Sofort lief ein Großeinsatz verschiedener Rettungsorganisationen an.


Die rüstige Seniorin hatte das Heim fußläufig verlassen und war nicht innerhalb angemessener Zeit in das Gebäude zurückgekehrt.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse und des starken Schneefalls und aufgrund der Tatsache, das die Vermisste anstatt mit witterungsangepasster Kleidung mit Hausschuhen und Strickweste unterwegs war, waren die Polizeibeamten sofort in höchster Alarmbereitschaft, da aufgrund der vorherrschenden Temperaturen innerhalb kurzer Zeit akute Lebensgefahr bestand.

Die Polizisten verloren keine Zeit und alarmierten zunächst eigene Unterstützungskräfte und forderten zeitgleich über die Integrierte Leitstelle starke weitere Hilfskräfte zur Suche nach der Frau an.

Unter sektorenmäßiger koordinierter Einteilung des Umfelds der letzten Sichtung begannen die Polizeikräfte mit Unterstützung der Feuerwehren Sulzbach-Rosenberg, Rosenberg, Großalbershof, Siebeneichen, Hahnbach sowie der Rettungshundestaffeln des THW mit Mantrailinghunden und der Feuerwehr Schwarzhofen (Lkrs. SAD) mit Flächensuchhunden sowie der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung und einer Feuerwehrdrohne, die aus Kümmersbruck zugeführt wurde, unter Leitung des stellvertretenden Kommandanten der FW Sulzbach-Rosenberg, Erwin Übler ihre brisante Suchaktion.

Darüber hinaus waren Kreisbrandrat Weiß, Kreisbrandinspektor Strobl und Kreisbrandmeister Wiesent vor Ort mit in den Einsatz eingebunden.

Den Witterungsbedingungen zum Trotz lohnte sich der schnelle Einsatz: Mit massiven Einsatzkräften - insgesamt waren 5 Polizeistreifenbesatzungen und ca. 65 Aktive von Feuerwehr und THW inklusive Technischer Hilfsmittel eingebunden- lief die Aktion an.

Als der Bereich des Annabergs und des Annaschachts abgesucht wurde, konnte die Seniorin ca. 4 Stunden nach Absetzen des Notrufs im Bereich eines Spielplatzes stark unterkühlt und bereits unter mit einer dünnen Schneeschicht überzogen von den Einsatzkräften aufgefunden und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg eingeliefert werden.

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